Kirchenpädagogik

Angebote des Arbeitsbereiches Kirchenpädagogik im Pti für Schulen und Kirchengemeinden in Hamburg und Schleswig-Holstein in Kirchenpädagogik und Kirchenführung

  • Informationen über kirchenpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche landauf - landab
  • Beratung und Unterstützung bei der pädagogischen Erschließung von Kirchen für Kinder und Jugendliche
  • Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung von schriftlichen Kinderkirchenführern
  • Fortbildungen in Kirchenpädagogik für interessierte Multiplikator/innen
  • Fortbildungen für Kirchenhüter/innen/ Beratung und Unterstützung bei der Öffnung von Kirchen/ (in Kooperation mit dem Gemeindedienst NEK)
  • Langzeit-Ausbildung in Kirchenführung (in Kooperation mit dem Gemeindedienst/ Amt für Öffentlichkeitsdienst NEK). Der neue Kurs beginnt im Herbst 2011.
  • Vernetzung der kirchenpädagogisch Tätigen in Nordelbien

Konzeptionelle Begleitung religions-/ kunstpädagogischer Projekte verschiedener Kirchengemeinden, z.B.

  • Schüler-Kunst-Ausstellung der Hauptkirche St. Katharinen

Kirchenpädagogik

„… will Kirchenräume für Menschen öffnen und den Sinngehalt christlicher Kirchen mit Kopf, Herz und Hand erschließen und vermitteln, um so Inhalte des christlichen Glaubens bekannt zu machen und einen Zugang zu spirituellen Dimensionen zu ermöglichen. …Kirchenpädagogik nimmt hierbei die Vorerfahrungen und Empfindungen der Teilnehmenden ernst und bezieht deren fremden Blick mit ein.“ (aus den „Thesen 2002 zur Kirchenpädagogik“ des „Bundesverbandes. Kirchenpädagogik e.V.)

Auch in der säkularisierten Gesellschaft werden Kirchengebäude immer noch als Repräsentanten der abendländisch-christlichen Kultur und Tradition akzeptiert und in den letzten Jahren besonders im Alltag vermehrt aufgesucht. Es gilt auch und gerade jetzt, in der Phase des (finanziellen/ institutionellen) Abbaus die bleibenden Kirchen verstärkt in den Blick zu nehmen und sie auch für ihre Übersetzungsarbeit an der Schwelle zwischen Kirche und Gesellschaft zuzurüsten.

Für den schulischen (Religions-)Unterricht sind Kirchenräume ein Pfund, mit dem sich bildungsmäßig wuchern lässt, es sind „Lernorte“, an denen sich gelebter Glaube, seine geschichtliche Gewordenheit und sein künstlerischer Ausdruck raum – und erfahrungsbezogen vermitteln lassen, auch und gerade im zunehmend multireligiösen Kontext.
In der gemeindepädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen trägt die Erschließung des Kirchenraumes zu einer persönlichen Verwurzelung und Standortbestimmung bei. Sie macht die Stellung des Raumes im Alltag und in der gottesdienstlichen Feier der Gemeinde bewusst. Der Kirchenraum, seine Gestaltung, Betreuung und Vermittlung nach außen kann sich zu einer gemeindlichen Mitte entwickeln. Auch Menschen außerhalb traditioneller Formen der Gemeindearbeit lassen sich in dieses Aufgabengebiet einbinden. („These 7 zur Kirchenpädagogik“ des „Bundesverbandes Kirchenpädagogik e.V“)

In der seit Ende der 80 Jahre entstandenen Kirchenpädagogik fließen die Bemühungen um die Öffnung der Kirchen im Alltag mit einem (religions-)pädagogisch fundierten Erschließungsinstrumentarium, das Schulen und Kirchengemeinden zur Verfügung gestellt wird, zusammen.

Der Arbeitsbereich Kirchenpädagogik im PTI hat zur Etablierung dieses Arbeitsfeldes in den nordelbischen Gemeinden (wie auch bundesweit) beigetragen.
Mittlerweile werden an allen größeren Kirchen in Nordelbien kirchenpädagogische Erschließungen für Kinder und Jugendliche aus Schulen und Kirchengemeinden – immer mit Hilfe Ehrenamtlicher - angeboten.
Die Übertragung der pädagogischen Bemühungen auf weniger spektakuläre Kirchen, sowie auf die Kirchenführungen mit Erwachsenen ist auf gutem Wege (vgl. Ausbildung Kirchenführung).
Kirchenpädagogisch Tätige und Interessierte treffen sich jährlich zu Austausch und Fortbildung im „Jahrestreffen Kirchenpädagogik Nordelbien“.