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Medienpädagogik
Medienpädagogische Arbeit im PTI Nordelbien
In einer Gesellschaft, die sich in den letzten Jahrzehnten in rasantem Tempo in eine Informations- und Mediengesellschaft gewandelt hat, müssen wir uns auch innerhalb der Kirche immer wieder neu mit medienpädagogischen Fragestellungen auseinander setzen.
Die Generation der so genannten digital natives“, der Kinder, die in eine durch und durch medialisierte Welt hinein geboren werden und sich völlig selbstverständlich in dieser bewegen, zeichnet sich dadurch aus, dass sie viele Medien parallel nutzt, einen schnellen Zugriff auf Informationen hat, multitaskingfähig ist und sich stark vernetzt. Medien sind wichtige Bestandteile des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Erfahrungen, die sie innerhalb der medialen Welt machen, haben für sie eine hohe Identitätsrelevanz. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Kinder und Jugendliche in ihrem Medienhandeln Unterstützung erfahren. Sie müssen z.B. begreifen, dass nicht alle Informationen, die sie im Internet abrufen können, gut und richtig sind und dass über Medien auch Werte und Rollenbilder vermittelt werden, die diskussionswürdig sein können.
Zudem ist ein aktiver, kompetenter Umgang mit Medien heute eine wichtige Qualifikation, die sowohl im sozialen Alltag, wie auch im Berufsleben entscheidend ist. Viele Kinder und Jugendliche haben leider nicht die Möglichkeit und die notwendigen Ressourcen, sich die entsprechenden Kompetenzen eigenständig anzueignen.
Hier setzt die medienpädagogische Arbeit im kirchlichen Bildungskontext an. Unser Ziel ist es, den medienpädagogischen Diskurs zu beobachten und aktiv daran teilzunehmen, indem wir ihn auf religionspädagogische Fragestellungen überprüfen und Multiplikatoren Hilfestellung in der praktischen Umsetzung anbieten.
